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Grausame Rache Der Damonen
King Of The Witches

Grausame Rache Der Damonen

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Cruel Revenge Of The Demons or Requiem For The Devil

 

"An angry husband comes home to find his wife having an affair with another man. He kills her. He kills her lover. He kills an innocent witness who happened to be at the wrong place at the wrong time. Unfortunately for him, his murder victims come back as zombies. And these zombies proceed to play a lot of very nasty tricks on him (razor blades in spaghetti anyone). Will he survive?" - TMDB

"I loved this so much I watched it two days in a row! The soundtrack is wonderful. I’ll probably have this on in the future while I’m cooking or cleaning. There isn’t a lot of dialogue so the soundtrack completes the beautiful shots in this. The gore is wonderful as well as the electric shock bath tub scene." - Coolbrag on Letterboxd

"Surprisingly restrained (well, for a German SOV splatter flick) benefits from saving its most ambitious effects for the climax. Pretty fun" - God Monster Brennan Dortch

"Straight outta Directori hatte ich hier wieder die VHS von Jan Reiffs Horror-Hommage parat und war allzu flott im Jungmutationen-Flair gefangen. So führt einen die 90s Synth(ästh)etik - grau und beklemmend muffig wie zeitgenössische Nachrichtensegmente über die neuen Bundesländer oder abgebrannte Asylheime - mitten in eine gescheiterte Beziehung von blondgefärbten Edelprolls, eben streng berufstätigen RTLplus-Seifenoperopfern, die Leopardenmuster und Hemd-in-Hose tragen.

Schauplatz ist das kostengünstige Eigenheim, brutaler als jeder Splattereffekt auf Happy-Video-Privat-Niveau eingerichtet und mit pingeligster Laienröhre des Regisseurs/Hauptdarstellers beschallt, während die cheatende Ehefrau völlig talentbefreit ins Meckern und Lispeln driftet. Man keift sich jeden tristen Morgen aufs Neue an, nichts ist mehr wie früher und kaum ist der bikende (und trotz seines kecken Akzents leider nur kurz anwesende) Nebenbuhler Fulci (!) herausgefunden, setzt der Gehörnte zum Amoklauf an - per Badewannen-Elektroschock, Gewehr und Autoreifen sowie spitzen Ästen.

Alles in allem basic, diese Effektpallette, da wird auch die baldige Rache aus dem Jenseits nichts weiter Außergewöhnliches hervorzaubern, was man nicht schon von Ittenbach & Co. kennt bzw. den Schulterschluss mit Evil Dead ersucht. Jan Reiff hält sich sogar selber ein bissn für Bruce Campbell, obgleich sein Unsympath von leading manletztendlich umso ärger leiden darf - man gönnt es ihm! Der sadistische Humor des Ganzen fällt ohnehin auf, gar positiv: Das dilettantische Spiel reagiert gleichauf mit den eeeeeekligen Handlungsentwicklungen vom Verderben aus paranormaler Hand, welche der Arschlochneurose des Witwers ohnehin via grinsenden Fleddervisagen und extensiven Verstümmelungen Paroli bietet, wie es kaum konsequenter ins Nonsensplusultra moralisieren könnte.

Passend dazu dröhnt die Mucke permanent als Horror-Keyboardhydraulik, basslastig sowie in Echos eingelullt, so als ob der in jedes Einzelbild dringende Kunstnebel nicht zur Atmosphäre ausreichen würde. Sogar die Kamera gibt sich Mühe, in möglichst professioneller Lichtsetzung rumzueiern und zu show-don't-tellen, was einen als banalstes Derivat dramatisch unterfordert. Klassischer Grusel darf eben nicht stillos in der No-Budget-Blödelei verebben, weshalb gähnendes Laufzeitstrecken-durch-Herumlaufen, Friedhofs-Kadrierübungen oder auch das Auskotzen von Rasierklingen ebenso ihre Aufwartung machen. Des Nächtens zwischen Pool und Dachboden folgt aus diesen bewährten Zutaten auch der dramaturgisch stimmige wie erlösend schmoddernde Showdown mit den Dämonen. Wer zu oft groovy sagt, den bestraft das afterlife!

Zwischen Parodie und existenziellem Fegefeuer rangierend (auf jeden Fall trotz aller Bemühungen in die Richtung kein Funsplatter), lässt sich der 75-Minuten-Schmalfilm dann auch auf Videoeffekte, vervielfachte Zooms und andere psychedelische Hysterien ein, dass dem Hobby-Cinephilen von Welt flugs Anspielungen auf Kultregisseur XYZ etc. in den Kopf schießen, um eine höhere Bedeutung an Desolation zu erahnen. Recht hat er insofern damit, dass Reiff anhand jener Genre-Anleihen sowie der grellen Grässlichkeit seines Unvermögens eine gespenstische Leere summiert, die belastender als jeder elevated A24-Quark auf kahle Wände poltert, weil Der Deutsche und seine Perversion des Homevideo als gelebte/geliebte Todessehnsucht wohlig ekelt. Privatfernsehen in seiner pursten Perfidie!" - Some German Dude On Letterboxd